Der Stadtteil Gahmen war in der vergangenen Woche Thema einer Sitzung der Fraktion der Wählergemeinschaft GFL (Gemeinsam Für Lünen). In der Geschäftsstelle in der Persiluhr-Passage hatte man sich dieses Themas angenommen und als Referentin Beate Schürmann gewinnen können. Als Koordinatorin des Projektes „Soziale Stadt Gahmen“ erläuterte sie den Sachstand, unterstützt von Alfred Körbel vom Ingenieurbüro „planlokal“ und Michael Krüger von der SBP (Sozioökonomische Beratung und Planung). Schwerpunktthemen waren das geplante Soziokulturelle Zentrum als Begegnungs- und Veranstaltungszentrum für die Gahmener Bevölkerung und die Verwendung frei gewordener Fördergelder.

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Diskussion zum Thema „Soziale Stadt Gahmen“ in der GFL Geschäftsstelle: v.l.n.r.. Michael Krüger, Beate Schürmann (Stadt Lünen), Alfred Körbel und Prof. Dr. Johannes Hofnagel (GFL)

 

Im Projektplan wurden die frei gewordenen Fördergelder zunächst beim Teilprojekt Freibad Gahmen „geparkt“. Grundsätzlich begrüßt die GFL, Mittel für das Freibad einzusetzen. Denn das Freibad steht vor dem Hintergrund der Verbreiterung des anliegenden Dattel-Hamm-Kanals und der daraus resultierenden Eingriffe in das Freibad vor einer voraus-sichtlichen und weitgehenden Neugestaltung, die enorme Investitionen erfordert. Die Zukunft des Schwimmsports in Gahmen sollte möglichst gesichert werden, so Reinhard Zeiger, sachkundiger Bürger für die GFL in Projektangelegenheiten „Soziale Stadt Gahmen“.

Die GFL regt allerdings die Prüfung an, ob und in welcher Form gegebenenfalls der Ballsport und andere Sportaktivitäten bspw. mit dem Tennisverein TC Gahmen, dem Fußballverein SG Gahmen und/oder dem Boxverein in die Förderung des Projektes Soziale Stadt Gahmen aufgenommen werden könnte.

Eine entsprechende Anfrage an den Ausschuss für Stadtentwicklung ist bereits auf den Weg gebracht worden, erklärte Wolfgang Manns, Ratsherr der GFL.

 

Wolfgang Manns
(GFL-Ratsherr)
Reinhard Zeiger
(sachkundiger Bürger der GFL)

 

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