Die jüngsten Ereignisse rund um eine Verfolgungsjagd am 17.12.25 durch das Stadtgebiet Lünen haben Fragen zum Umgang der Lüner Schulen mit akuten Krisen- und Gefährdungssituationen aufgeworfen. Nach Angaben der GFL-Fraktion kam es in der konkreten Situation zu widersprüchlichen Aussagen und unterschiedlichen Vorgehensweisen einzelner Schulen, was zu Verunsicherung bei Eltern, Lehrkräften und Schulleitungen geführt habe.
Vor diesem Hintergrund hat die GFL-Fraktion eine Anfrage an den Ausschuss für Sicherheit und Ordnung gestellt. Ziel ist es, Transparenz über die bestehenden Konzepte, Zuständigkeiten und Kommunikationswege in Krisensituationen zu erhalten und zu klären, ob die aktuellen Anweisungen auf dem neuesten Stand sind.
„Gerade in Gefährdungslagen müssen Informationen schnell, eindeutig und einheitlich an alle Schulen weitergegeben werden. Schulleitungen brauchen klare Handlungssicherheit, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu schützen“, erklärt Andreas Dahlke, Vorsitzender der GFL-Fraktion.
Die GFL-Fraktion möchte zudem wissen, ob die bestehenden Regelungen regelmäßig überprüft werden und ob aus Sicht der Verwaltung Anpassungs- oder Aktualisierungsbedarf besteht. Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage ist die Frage, wie künftig widersprüchliche Informationen und Unsicherheiten in vergleichbaren Situationen vermieden werden können.
„Die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern hat oberste Priorität. Deshalb erwarten wir eine umfassende Darstellung der bestehenden Abläufe und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Krisenkommunikation“, so Dahlke weiter.
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